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Jahrgänge 2010-2011-2012

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Reben und Berge

Legendär, das ist das Wort, das uns einfällt, wenn wir diesen Jahrgang erwähnen, Dank den aussergewöhnlichen Wetterbedingungen, die uns an Jahre erinnern wie 1945, 1947 und 1959; und näher, 2009 und 2011. Sie werden bestimmt sagen : „jeder Jahrgang ist legendär nach Winzers Worten !“ Aber dieses Mal haben die Winzer Recht, denn der Klimawandel war in unserer Region von Vorteil. Rekordtemperaturen wurden im Juli und September erreicht und haben früh reife Beeren erzeugt. Diese Hitzewellen haben ebenfalls den Zuckergehalt der Trauben zu Rekordwerten steigen lassen. Was konnten sich unsere Winzer besseres wünschen? Kaum etwas, oder doch ? Der mangelnde Regen hatte zur Folge, dass die Beeren klein geblieben sind und zu einer kleinen Erntemenge führten. Die Weissweine entwickeln sich zurzeit sehr schmeichelhaft mit Frucht- und Blumennoten, wie weisse Pfirsiche und Akazienblüten. Der Gaumen ist reichhaltig, weich und sehr ausdrucksvoll, mit mineralischen Noten und einer guten Struktur im Abgang. Die Weissweine verfügen über fruchtige, intensive und schmeichelnde Fruchtnoten. Die Rotweine sind von sehr kräftiger Farbe mit violettem Schimmer und entwickeln angenehm schwarze, reife Fruchtnoten nach Cassis und Brombeeren. Die Weine sind weich, reichhaltig und von körperreicher Struktur. Die Tannine sind seidig und weisen auf grosse Klasse hin.

Die Pinots Noirs sind sehr dunkel mit Brombeernoten. Im Gaumen sind Sie weich und zart. Der hohe Alkoholgehalt wird eine längere Lagerzeit erlauben. Wir empfehlen sie zu weissem Fleisch und exotischen Speisen. Die Gamays sind Karminrot mit violettem Schimmer. Die Nase duftet nach Cassis und schwarzen Früchten, sowie Pfeffernoten. Sehr ausgewogen, mit seidigen Tanninen, sind diese Weine im Mund sehr expressiv und würzig. Sie passen bestens zu Aufschnitt, geschmorten Speisen und zu rotem Fleisch. Die Garanoirs, Gamarets und Merlots haben sehr kräftige Tintenfarben. Die Nase duftet nach Kirschen und Heidelbeeren, jung und gehaltvoll. Die Weine sind von kräftiger und komplexer Struktur, müssen aber noch reifen, die Tannine sind präsent. Diese Weine werden uns dann zur Herbstsaison und derer Küche bestens begleiten.

Auf dem Rebberg

Kein Zweifel,selbst wenn man keine Erinnerung an einen schönen Sommer bewahrt hat, würde kein Winzer 2014 gegen 2013 tauschen. Erstaunlicherweise sind die Bedingungen 2014 fast das Gegenteil zu denjenigen von 2013 Ein sehr frühzeitiger und großartiger Frühling, ein unfreundlicher Sommer und ein fabelhafter September. Es gab vor allem sehr wenig Hagel in diesem Jahr am Genfersee. Im Juli und im August sind die Terrassen der Restaurants gemieden worden, währenddessen die Reben Reserven anhäuften, um auf einer Topqualität zu sein und um von einem der wärmsten und trockensten September zu profitieren, wie wir ihn seit langer Zeit nicht mehr hatten Drosophila Suzukii hat weniger Schaden verursacht als in der Presse angekündigt wurde. Einige Parzellen mussten vor der «offiziellen» Lese geerntet werden. Die Rosés, die daraus gezogen wurden, sind vollkommen gesund und enthüllen schon sehr hübsche fruchtige Aromen. Die Winzer lachen und die Stimmung beim Wimmen ist fröhlich,was schon auf einen guten Jahrgang schliessen lässt.


Im Keller

Noch besser: die Önologen sind auch sehr zufrieden. Der Zuckergehalt liegt auf Höhe der besten Jahrgänge der letzten Jahre. Die aromatischen Rebsorten, wie der Doral, weisser Sauvignon oder Gewürztraminer drücken schon ihre typischen Eigenschaften gegen Ende der Gärung aus. Bereits bei der Anlieferung versprechen die vergoldeten Chasselastrauben fruchtige und gut ausgeglichene Weine. Beeren der roten Rebsorten sind klein und am Ende der Reifung sehr süß. So ist die Farbe von Rotweinen gegen Ende der Kelterung von außergewöhnlichen Tiefe, es sind viele Tannine vorhanden, sie sind reif und schon seidig. Die Merlots sind dicht, reich und sehr dunkel. Es braucht sicher ein wenig Geduld, bevor man von Weinen des Jahrganges 2014 am besten profitieren kann. Aber inzwischen haben wir sehr schöne Vertreter der vorhehrigen Jahrgänge, die wir Ihnen nebenstehend vorstellen.

Wenn die Jahre mit dreizehn Monden dafür bekannt sind, einen unauflösbaren Eindruck auf das kollektive Gedächtnis der Winzer zu hinterlassen, ist 2012 keine Ausnahme von dieser Regel. So wahr es ist, dass der Kampf gegen Pilzkrankheiten in diesem Jahr intensiv war, weiss die Natur seine Weinbauern zu ehren, und mit dem sehr milden September hat sie ihnen die nötigen Trümpfe für eine schöne Ernte zur Verfügung gestellt.


Chasselas:

Diskrete Aromen nach Lindenblüte und Akazienhonig, ausgiebig und weich streicheln sie den Gaumen, so wie es nur die ausgeglichenen Jahrgänge können. Zum Glück stillen sie keinen Durst !


Salvagnin:

Dank dem milden Spätherbst und von einer ausgezeichneten Gesundheit profitierend, konnte die Reife der Tannine begehrlich erreicht werden und ergab würzige Aromen nach Lakritze mit Noten von roten und schwarzen Beeren, mit einer ermessenen Vereinigung der Proportionen der Rebsorten Garanoir et Gamaret. Jederzeit ein Vergnügen. Prost!


Pinot Noir:

Die Trauben, bestehend aus kleinen Beeren, nur sehr wenige nach der Blüte, haben von diesem Wechselklima, mit warmen Tagen und kalten Nächten, profitiert. Sehr aromatisch, dicht und konzentriert, sind diese Weine auch weich und reich, mit fruchtigen Aromen nach Himbeeren und Cassis und entsprechen unserer Erwartung. Zur Aufbewahrung oder für den sofortigen Genuss.

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